Château de Beaucastel/Familie Perrin

Château de Beaucastel/Familie Perrin
Hersteller: Château de Beaucastel
Leitspruch: Wir wollen den Rebstock in seinem natürlichen Umfeld belassen, das heißt in seiner Beziehung zu Boden, Tieren und Gestirnen, unter deren Einfluss er steht.
Ort: Courthezon
Land - Gebiet: Frankreich - südliche Rhône
Adresse: Famille Perrin, Château de Beaucastel, Chemin de Beaucastel, 84350 Courthezon

Château de Beaucastel ist einer der wenigen Erzeuger von Châteauneuf-du-Pape, bei dem für den berühmten Wein alle 13 historischen Rebsorten verwendet werden. Was sich wie das ‚who is who‘ des Weinbaus liest ist das Resultat einer bald 700 Jahre alten Weinbautradition, bei der sich jeder einzelne Bestandteil bewährt hat. Neben Mourvedre, Grenache, Syrah, Cinsault, Vaccarese, Counoise, Terret Noir, Muscardin, Clairette, Picpoul, Picardan kommen auch Bourboulenc und Roussanne zum Einsatz, die den Weinen Kraft, Struktur, Eleganz und Frische verleihen.

Château de Beaucastel gehört seit über 40 Jahren zu den herausragenden Erzeugern an der südlichen Rhône und ist Mitglied im kleinen Kreis der Primum Familiae Vini.  Laut La Revue de Vins de France ist Château de Beaucastel „eines der Wahrzeichen von Châteauneuf-du-Pape.“ „Beaucastel pflegt die Perfektion“ sagt Sommelier International und selbst der kritische wine advocate meint: „This reference point estate continues to achieve incredible quality in just about every vintage.“

Das muß man erst einmal sacken lassen.

Aber was macht die Weine von Beaucastel so einzigartig? Zuerst einmal viel Zeit und ‚savoir faire‘, übereilt geschieht hier nichts, alles wird wohl überlegt und mit Bedacht umgesetzt. Das Terroir, nicht nur bei den Châteauneuf-du-Pape, spielt eine entscheidende Rolle. Daraus folgen der einzigartige Stil und die Langlebigkeit der Weine. Der Einfluß der Familie Perrin begann etwa in den 1920er Jahren. 1909 erwarb Pierre Tramier den Besitz. Er kümmerte sich um eine umfangreiche Neuanlage von Rebflächen und übergab Beaucastel wenig später an seinen Schwiegersohn Pierre Perrin, einen Wissenschaftler, der die Weinbergsflächen beträchtlich erweiterte.

Jacques Perrin setzte das Werk seines Vaters von 1956 bis 1978 fort. Jacques Perrin war ein Kellermeister mit hoher Reputation und bei vielen Weingütern im Tal der Rhône als Ratgeber sehr geschätzt. Er sorgte auch für eine sehr klare und bis heute gültige Linie auf Beaucastel, die im wesentlichen aus drei Punkten besteht:

  • die natürliche Bewirtschaftung der Reben
  • die Betonung der natürlichen Eigenschaften der Weine
  • die Verwendung eines möglichst großen Anteils der Rebsorte Mourvèdre

 

Das Weingut wurde 1978 von Jean-Pierre und Francois Perrin, den Söhnen von Jacques übernommen, 40 Jahre Kontinuität haben das Weingut an die Spitze der Appellation, wenn nicht sogar der gesamte südlichen Rhône gebracht. Mit Marc, Pierre, Thomas und Mathieu macht sich die fünfte Generation der Perrins bereit die Geschichte dieser legendären Familien weiterzuschreiben.

Im Lauf der Jahrzehnte wurde das Portfolio wurde immer wieder ergänzt, so daß die Familie Perrin heute eine große Vielzahl an Weinen und Weinstilen anbieten kann. Nebenbei betreut man auch andere Weingüter, wie zum Beispiel Château Miraval in der Côtes de Provence. Beaucastel steht aber nach wie vor für herausragende rote und weiße Châteauneuf-du-Pape Qualitäten und das Weingut ist eines der ganz wenigen, das alle 13 zugelassenen Rebsorten verwendet. Alles was das Weingut verläßt ist von vorzüglicher Qualität, ob einfacher Côtes du Rhône, herausragende Gigondas oder die Châteauneuf-du-Pape.

Beaucastel ist ein naturnah arbeitender Betrieb und auch das übrige Sortiment wird nach Möglichkeit naturnah erzeugt. Grundsätzlich werden alle Trauben komplett entrappt und nach Rebsorten getrennt in traditionellen Gärbottichen vergoren. Danach erfolgt die spannende und arbeitsintensive Vermählung, je nach Jahrgang variieren die Anteile der einzelnen Rebsorten um die bestmögliche Qualität zu erzielen und den besonderen Charakter des Jahrgangs herauszustellen.

2017 gab es kaum Niederschläge im Winter, die Wasserreserven in den Böden konnten damit nicht regeneriert werden. Dazu kamen Frost und Hagel, gefolgt von ausgeprägter Trockenheit im Sommer. Entspannung gab es erst zum Ende des Sommers, ausreichend Regen sorgten für eine perfekte Reife der Trauben. Die Lese begann ungewöhnlich früh und brachte qualitativ hochwertige Trauben in die Keller, aber leider nur geringe Quantitäten.

 

Die Geschichte von Châteauneuf-du-Pape begann im Jahre 1321. Papst Johannes XXII weilte als zweiter Papst seit 1316 bis zu seinem Tod 1334 im Exil in Avignon. Der Sohn eines Schumachers wurde um 1246 in Cahors geboren und auf den Namen Jacques Arnaud Duèze getauft. Er war einer der reichsten Menschen seiner Zeit und bestellte 1321 vier Fässer Wein aus der Region für sich und seinen Hofstaat. Es muß geschmeckt haben, denn nach und nach kauften und vergrößerten die Päpste ihren Weinbergsbesitz in Châteauneuf und die Weine erlangten als Châteauneuf-du-Pape große Berühmtheit.

Die Familie Beaucastel lebte seit dem 16. Jahrhundert in Courthezon und 1549 erwarb der Edelmann Pierre de Beaucastel eine Scheune mit dazugehörigen Weinbergen und legte den Grundstein für eine der berühmtesten Weindynastie der Welt. Später wurde dort das Herrenhaus gebaut und man kann immer noch die in Stein gemeißelten alten Waffen erkennen. Die Familie Beaucastel zählte zu den Honoratioren der kleinen Stadt und 1687, nach seinem Übertritt zum Katholizismus, wurde Pierre de Beaucastel mit dem Edikt von Nantes von Louis XIV. in den Rang eines "Captain de la ville de Courthezon" erhoben. Der auch von Colbert unterschriebene Brief ist noch heute im Besitz des Weingutes.

Lagen

Das Weingut umfaßt 130 Hektar von denen 100 Hektar mit Rebstöcken bepflanzt sind.

Dreiviertel gehören zur Appellation d’Origine Contrôlée Châteauneuf-du-Pape (CHATEAU DE BEAUCASTEL), ein Viertel gehört zur Appellation d’Origine Contrôlée Côtes-du-Rhône (COUDOULET DE BEAUCASTEL).
Die übrigen 30 Hektar dienen zur Bepflanzung neuer Rebstöcke. Jedes Jahr werden ein bis zwei Hektar Reben gerodet und die gleiche Fläche, die seit mindestens zehn Jahren keine Rebstöcke mehr trug, wird neu bepflanzt.

Böden

Der Boden von Beaucastel ist durch die Wildheit der Rhône geprägt. Er besteht aus einer maritimen Molasse-Schicht (Kalkstein) der Miozän-Zeit, die von den Kieselsteinen des alpinem Diluvium überlagert wird.
Die Existenz dieser runder Kieselsteine zeugt von der Zeit, als die Rhône noch ein wilder Strom war und von den Ausläufern der Alpen Felsbrocken mit sich riss, die sie in die Ebene spülte und dort ablagerte.

So entstand der für Beaucastel so typische Boden. Die Kieselsteine haben eine positive Auswirkung auf die Qualität des Weins: Sie speichern tagsüber die Hitze und geben sie den Rebstöcken in der Nacht wieder ab.
Das Mikroklima spielt hier eine wichtige Rolle. Es ist gekennzeichnet durch eine geringe Regenmenge, den Mistral, der die Luft sauber und trocken hält, sowie eine wunderbare Sonneneinstrahlung.

All diese Elemente stehen in gegenseitiger Wechselbeziehung und verstärken sich vor allem aufgrund spektakulärer Temperaturunterschiede. Sie verleihen dem Terroir von Beaucastel seinen spezifischen Charakter und seine Einmaligkeit, die Charakteristika eines Grand Cru. Der Boden des Château de Beaucastel ist steinig, gut durchlüftet, porös und filternd. Die Rebstöcke wurzeln hier besonders gut.

Die Bodenbeschaffenheit zeichnet sich aus durch:
- eine schnelle Oberflächenerwärmung im Frühjahr
- geringes Wasserhaltevermögen
- eine Trockenheit, unter der die Reben im Sommer zu leiden haben

Bewirtschaftung

Chemische Dünger werden nicht eingesetzt. Dafür wird reichlich organischer Kompost verwendet der auf der Domaine entstand. Er erhält den Humusgehalt und das mikrobiologische Gleichgewicht der Weinbergsböden.
Die Eingriffe werden auf ein Minimum reduziert, alleine die natürlichen Nährstoffe des Bodens erlauben "die Physiologie einer Pflanze und ihre natürlichen Abwehrkräfte anzuregen."
Dadurch entsteht eine Einheit zwischen Pflanze, Boden und Umgebung und der ausschließlichen Einsatz organischer Dünger stärkt die Rebstöcke. Zwischen und in den Reben leben sehr viele Bienen, Vögel, Grillen und Marienkäfer.

Sorten

Alle 13 Rebsorten der Appellation Châteauneuf-du-Pape sind auf dem Weingut vertreten: MOURVEDRE, GRENACHE, SYRAH, CINSAULT, VACCARESE, COUNOISE, TERRET NOIR, MUSCARDIN, CLAIRETTE, PICPOUL, PICARDAN, BOURBOULENC und ROUSSANNE.
Die Reben stehen unter ständiger Beobachtung und Kontrolle um eine qualitativ perfekte Selektion zu erzielen.

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Produkte von Château de Beaucastel/Familie Perrin

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