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Olivenöle

Az. Agr. De Carlo - Olivenöl Extra Virgine Tenuta Arcamone DOP Bari 500 ml
17,90 € *
Inhalt 0.5 Liter (35,80 € * / 1 Liter)
Bodegas Nekeas - Olivenöl Extra Virgen Arbequina
11,90 € *
Inhalt 0.75 Liter (15,87 € * / 1 Liter)
Farnese Vini srl - Fantini Olivenöl Extra Vergine mit Limone
16,90 € *
Inhalt 0.5 Liter (33,80 € * / 1 Liter)

Seit über 6000 Jahren beherrscht der Mensch die Kunst der Olivenölgewinnung, wie Funde in Iran, dem Kaukasus und dem Jordantal belegen. Das Öl wurde nicht nur als Lebensmittel eingesetzt, sondern auch in Öllampen und zu medizinischen Zwecken.

Wild kam die in der Ägäis, dem Nahen Osten inklusive Zypern und der Region um Gibraltar vor. Die heutige Olivenpflanze hat ihren Ursprung in der nördlichen Levante und ‚wanderte‘ durch die menschliche Migration in den gesamten Mittelmeerraum.

Mit Abstand der größte Produzent von Oliven und Olivenöl ist Spanien, gefolgt von Italien und Griechenland. Olivenbäume werden heute weltweit angepflanzt.

Das Olivenöl wird aus Fruchtfleisch und Kern der Olive gewonnen. 

Beim klassischen Verfahren werden die ganzen Früchte von Mühlsteinen zu einem teigigen Brei verarbeitet, dieser Brei kommt anschließen auf Matten und wird langsam gepreßt. Bei diesem Verfahren entsteht ein Gemisch aus Öl und Wasser, das sich nach einiger Zeit von alleine in zwei Schichten trennt. Das durch das Eigengewicht frei ablaufende Öl, die sogenannten ‚Blume des Öls‘, genießt einen hervorragenden Ruf, wenn gleich das klassische Herstellungsverfahren immer weniger angewendet wird. Denn bereits bei der Herstellung beginnt die Oxidation der Bestandteile, die den Ansprüchen einer modernen Ölgewinnung nicht mehr genügt.  

Bei der modernen Methode werden die Oliven im optimalen Reifezustand geerntet, meist ist der erreicht, wenn die Farbe von grün zu dunkleren Farbtönen wechselt. Die Oliven werden von Blättern und Ästchen getrennt und im Wasserbad gereinigt. Anschließend werden die Oliven zerschnitten, der entstehende Teig wird geknetet um die Ölbestandteile zu konzentrieren.

Wichtig ist, das die Temperatur während des gesamten Herstellungsprozesses in einem engen Rahmen von 20 bis 27°C bleibt, steigt die Temperatur höher darf es nicht mehr als kaltgepreßt deklariert werden und die positiven organoleptischen Eigenschaften gehen verloren. Bei einer Verarbeitungstemperatur unter 20°C sinkt der Ertrag stark ab.

In einer Zentrifuge werden die festen Bestandteile, Wasser und Öl voneinander separiert. Das frische Öl enthält noch zahlreiche Trubstoffe, für die Erzeugung von Spitzenölen werden diese sofort herausgefiltert. Naturtrübes Öl verliert schnell an Qualität, da die Trubstoffe und der dort anliegende Sauerstoff die Oxidation beschleunigt.    

Olivenöl sollte in einem verschlossenen Behältnis dunkel und kühl aufbewahrt werden, wenn nicht anders möglich im Kühlschrank. Auftretende Trübungen verschwinden, wenn das Öl wieder wärmer wird. Sauerstoff- und Lichtkontakt sowie hohe Temperaturen wirken sich negativ auf die Qualität aus.

 

Das Thema Olivenöl ist ein sehr umfassendes und nicht immer legales, unterhaltsam verpackt hat es der Autor Tom Hillebrandt in seinem kulinarischen Krimi 'Tödliche Oliven'.

 

Seit über 6000 Jahren beherrscht der Mensch die Kunst der Olivenölgewinnung, wie Funde in Iran, dem Kaukasus und dem Jordantal belegen. Das Öl wurde nicht nur als Lebensmittel eingesetzt, sondern... mehr erfahren »
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Olivenöle

Seit über 6000 Jahren beherrscht der Mensch die Kunst der Olivenölgewinnung, wie Funde in Iran, dem Kaukasus und dem Jordantal belegen. Das Öl wurde nicht nur als Lebensmittel eingesetzt, sondern auch in Öllampen und zu medizinischen Zwecken.

Wild kam die in der Ägäis, dem Nahen Osten inklusive Zypern und der Region um Gibraltar vor. Die heutige Olivenpflanze hat ihren Ursprung in der nördlichen Levante und ‚wanderte‘ durch die menschliche Migration in den gesamten Mittelmeerraum.

Mit Abstand der größte Produzent von Oliven und Olivenöl ist Spanien, gefolgt von Italien und Griechenland. Olivenbäume werden heute weltweit angepflanzt.

Das Olivenöl wird aus Fruchtfleisch und Kern der Olive gewonnen. 

Beim klassischen Verfahren werden die ganzen Früchte von Mühlsteinen zu einem teigigen Brei verarbeitet, dieser Brei kommt anschließen auf Matten und wird langsam gepreßt. Bei diesem Verfahren entsteht ein Gemisch aus Öl und Wasser, das sich nach einiger Zeit von alleine in zwei Schichten trennt. Das durch das Eigengewicht frei ablaufende Öl, die sogenannten ‚Blume des Öls‘, genießt einen hervorragenden Ruf, wenn gleich das klassische Herstellungsverfahren immer weniger angewendet wird. Denn bereits bei der Herstellung beginnt die Oxidation der Bestandteile, die den Ansprüchen einer modernen Ölgewinnung nicht mehr genügt.  

Bei der modernen Methode werden die Oliven im optimalen Reifezustand geerntet, meist ist der erreicht, wenn die Farbe von grün zu dunkleren Farbtönen wechselt. Die Oliven werden von Blättern und Ästchen getrennt und im Wasserbad gereinigt. Anschließend werden die Oliven zerschnitten, der entstehende Teig wird geknetet um die Ölbestandteile zu konzentrieren.

Wichtig ist, das die Temperatur während des gesamten Herstellungsprozesses in einem engen Rahmen von 20 bis 27°C bleibt, steigt die Temperatur höher darf es nicht mehr als kaltgepreßt deklariert werden und die positiven organoleptischen Eigenschaften gehen verloren. Bei einer Verarbeitungstemperatur unter 20°C sinkt der Ertrag stark ab.

In einer Zentrifuge werden die festen Bestandteile, Wasser und Öl voneinander separiert. Das frische Öl enthält noch zahlreiche Trubstoffe, für die Erzeugung von Spitzenölen werden diese sofort herausgefiltert. Naturtrübes Öl verliert schnell an Qualität, da die Trubstoffe und der dort anliegende Sauerstoff die Oxidation beschleunigt.    

Olivenöl sollte in einem verschlossenen Behältnis dunkel und kühl aufbewahrt werden, wenn nicht anders möglich im Kühlschrank. Auftretende Trübungen verschwinden, wenn das Öl wieder wärmer wird. Sauerstoff- und Lichtkontakt sowie hohe Temperaturen wirken sich negativ auf die Qualität aus.

 

Das Thema Olivenöl ist ein sehr umfassendes und nicht immer legales, unterhaltsam verpackt hat es der Autor Tom Hillebrandt in seinem kulinarischen Krimi 'Tödliche Oliven'.

 

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