Pastificio Fratelli Setaro

Pastificio Fratelli Setaro - Lasagne
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Pastificio Fratelli Setaro - Pasta Fettucce
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Pastificio Fratelli Setaro ist die letzte „Nudelfabrik“ in der Region Neapel. Früher waren die Straßen mit Trockengestellen zugestellt, auf denen die frisch produzierten Nudeln in der Sonne dörrten. Was allerdings nicht unbedingt der Qualität zuträglich war und ist. 
Die Spezies der handwerklichen Nudelmacher ist leider in ganz Italien bedroht, was für ein Glück, daß es Setaro noch gibt!

Nördlich von Torre Annunziata raucht der Vesuv, Pompeji ist nicht weit weg und hoffentlich bleibt das Örtchen noch lange von der Gewalt des Vulkans verschont. Wenngleich sein Dasein auch gute Seiten hat. Der ausgeworfene Tuffstein ist ein ideales Baumaterial, das Gebäude von Serato, mittlerweile über hundert Jahre alt, wurde damit errichtet. 
Tuffstein ermöglicht wie kaum ein anderer Stein den Feuchtigkeitsaustausch und ist perfekt für die langsame Trocknung der Nudeln geeignet. Und das langsame Tempo wichtig, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Je nach Kaliber trocken die Rohnudeln zwei bis 6 Tage.
Unter dem Gebäude sprudelt eine Quelle, das frische Wasser wird zusammen mit dem aus bestem Weizen gewonnen Hartweizengries zu den göttlichen Nudeln verarbeitet. Die Herstellung geschieht wie seit Jahrzehnten mit viel Handarbeit, Geduld und auf den alten Maschinen mit den originalen Bronzemodeln, welche die Oberfläche der Nudeln aufrauhen und damit überhaupt erst für die Aufnahmen von Sauce geeignet machen. 
Das traditionelle Verfahren und modernste Qualitätskontrollen machen diese Weltklasse-Pasta aus.

Auch Johann Wolfgang von Goethe war in Torre Annunziata und wandelte auf den Spuren der alten Römer. Ihm schien es dort recht gut gefallen zu haben. 
Italienische Reise, Eintrag vom 13. März 1787:
„Wir aßen zu Torre Annunziata, zunächst des Meeres tafelnd.
Der Tag war höchst schön, die Aussicht nach Castell a Mare und Sorrent nah und köstlich.
Die Gesellschaft fühlte sich so recht an ihrem Wohnplatz,
einige meinten, es müsse ohne den Anblick des Meers doch gar nicht zu leben sein.
Mir ist schon genug, daß ich das Bild in der Seele habe,
und mag nun wohl gelegentlich wieder in das Bergland zurückkehren.“

Pastificio Fratelli Setaro ist die letzte „Nudelfabrik“ in der Region Neapel. Früher waren die Straßen mit Trockengestellen zugestellt, auf denen die frisch produzierten Nudeln in der Sonne... mehr erfahren »
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Pastificio Fratelli Setaro

Pastificio Fratelli Setaro ist die letzte „Nudelfabrik“ in der Region Neapel. Früher waren die Straßen mit Trockengestellen zugestellt, auf denen die frisch produzierten Nudeln in der Sonne dörrten. Was allerdings nicht unbedingt der Qualität zuträglich war und ist. 
Die Spezies der handwerklichen Nudelmacher ist leider in ganz Italien bedroht, was für ein Glück, daß es Setaro noch gibt!

Nördlich von Torre Annunziata raucht der Vesuv, Pompeji ist nicht weit weg und hoffentlich bleibt das Örtchen noch lange von der Gewalt des Vulkans verschont. Wenngleich sein Dasein auch gute Seiten hat. Der ausgeworfene Tuffstein ist ein ideales Baumaterial, das Gebäude von Serato, mittlerweile über hundert Jahre alt, wurde damit errichtet. 
Tuffstein ermöglicht wie kaum ein anderer Stein den Feuchtigkeitsaustausch und ist perfekt für die langsame Trocknung der Nudeln geeignet. Und das langsame Tempo wichtig, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Je nach Kaliber trocken die Rohnudeln zwei bis 6 Tage.
Unter dem Gebäude sprudelt eine Quelle, das frische Wasser wird zusammen mit dem aus bestem Weizen gewonnen Hartweizengries zu den göttlichen Nudeln verarbeitet. Die Herstellung geschieht wie seit Jahrzehnten mit viel Handarbeit, Geduld und auf den alten Maschinen mit den originalen Bronzemodeln, welche die Oberfläche der Nudeln aufrauhen und damit überhaupt erst für die Aufnahmen von Sauce geeignet machen. 
Das traditionelle Verfahren und modernste Qualitätskontrollen machen diese Weltklasse-Pasta aus.

Auch Johann Wolfgang von Goethe war in Torre Annunziata und wandelte auf den Spuren der alten Römer. Ihm schien es dort recht gut gefallen zu haben. 
Italienische Reise, Eintrag vom 13. März 1787:
„Wir aßen zu Torre Annunziata, zunächst des Meeres tafelnd.
Der Tag war höchst schön, die Aussicht nach Castell a Mare und Sorrent nah und köstlich.
Die Gesellschaft fühlte sich so recht an ihrem Wohnplatz,
einige meinten, es müsse ohne den Anblick des Meers doch gar nicht zu leben sein.
Mir ist schon genug, daß ich das Bild in der Seele habe,
und mag nun wohl gelegentlich wieder in das Bergland zurückkehren.“

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