Weingut Ökonomierat Rebholz

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Ökonomierat Rebholz, Bioweingut - 2018 Riesling trocken Kastanienbusch GG
47,76 € *
Inhalt 0.75 Liter (63,68 € * / 1 Liter)
Weißwein
Ökonomierat Rebholz, Bioweingut - 2019 Weißburgunder trocken VDP.Gutswein
10,63 € *
Inhalt 0.75 Liter (14,17 € * / 1 Liter)
Ökonomierat Rebholz, Bioweingut - 2017 Riesling trocken 'Ganz Horn im Sonnenschein' GG
42,89 € *
Inhalt 0.75 Liter (57,19 € * / 1 Liter)
Weißwein
Ökonomierat Rebholz, Bioweingut - 2017 Riesling trocken 'Vom Buntsandstein'
18,47 € *
Inhalt 0.75 Liter (24,63 € * / 1 Liter)

Das Weingut Ökonomierat Rebholz zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Betrieben in Deutschland. Hansjörg und Birgit Rebholz leiten seit Mitte der 1990er Jahre das Weingut im Örtchen Siebeldingen, zwei Kilometer westlich von Landau in der südlichen Pfalz.

Nach der Umstellung auf naturnahe Bewirtschaftung hat die Qualität noch einmal deutlich zugelegt. Unverändert steht das Weingut für trockene, durchgegorene Weine. Bereits Hansjörgs Großvater Eduard war in den 1950er Jahren ein konsequenter Verfechter des trockenen Weinstils. Und dies zu einer Zeit, in der möglichst süße Weine gewünscht wurden. Er war auch der erste in über 300 Jahren Familiengeschichte, der diese in Flaschen füllte.

Er setzte seine Idee vom Naturwein durch, Süßreserve oder gar der Zusatz von Rübenzucker zum Wein sollte es bei ihm nicht geben. Dafür kümmerte er sich um die Weinbergsböden, die Zusammenhänge von Klima und Rebe, die Festlegung des optimalen Lesezeitpunktes und überdachte auch die damalige Art der Vinifizierung. Hilfreich waren ihm dabei auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Winzern. Den einen oder anderen Besuch am Institut für Rebenzüchtung im nahe gelegene Geilweiler Hof wird es ebenfalls gegeben haben.  

Bereits 1951 schrieb Eduard Rebholz: „So sind die oben genannten Weine reif, rein und sauber. Es sind Weine von denen das zweite und dritte Glas besser schmeckt als das erste – nicht umgekehrt!" Seine Kunden wurden genau informiert: „Sie bekommen aus meinem Keller stets nur Naturweine, die das Ergebnis mühe- und liebevoller Pflege der Reben und ebensolcher Kellerwirtschaft sind (keine Zuckerung, kein künstliches Süßhalten oder ähnliche grundsätzliche Strukturveränderungen, die dem Wein den ursprünglichen Charakter nehmen und ihn in meinen Augen nicht mehr als Naturprodukt erscheinen lassen).“

Einige seiner Ansichten müssen seinerzeit für andere Winzer wie der Aufruf zur Revolution geklungen haben. Und sind heute eine Selbstverständlichkeit: „Wir meinen, daß schon draußen im Weinberg die Qualität des späteren Weines weitgehend bestimmt werden muß. Was dort unwissentlich oder absichtlich versäumt wurde, kann auch durch die raffinierteste Kellerwirtschaft nur mangelhaft ausgeglichen werden. Daher ist Rebholz-Wein das Kind eines Weinbaues, der mit allen Mitteln der Natur die höchste Reife der Trauben zu erreichen sucht, und einer Kellerwirtschaft, die dem Wein in keiner Weise Gewalt antut. Wir verzichten nämlich nicht nur auf die gesetzlich zulässige Weinverbesserung mittels Zucker oder Zuckerwasserzusatz... sondern wir lehnen auch vor allem strikt jene gesetzliche zulässigen ›modernen Methoden‹ der Weinbehandlung ab (Abstoppen der Gärung, Zusatz von Süßwein oder Traubensaft u.dgl.m.), die alle nur einem Ziel dienen: der Süße; der Süße, die den Wein beherrschen und wertvoller erscheinen lassen soll.“

Das Weingut Ökonomierat Rebholz zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Betrieben in Deutschland. Hansjörg und Birgit Rebholz leiten seit Mitte der 1990er Jahre das Weingut im Örtchen Siebeldingen,... mehr erfahren »
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Weingut Ökonomierat Rebholz

Das Weingut Ökonomierat Rebholz zählt ohne Zweifel zu den wichtigsten Betrieben in Deutschland. Hansjörg und Birgit Rebholz leiten seit Mitte der 1990er Jahre das Weingut im Örtchen Siebeldingen, zwei Kilometer westlich von Landau in der südlichen Pfalz.

Nach der Umstellung auf naturnahe Bewirtschaftung hat die Qualität noch einmal deutlich zugelegt. Unverändert steht das Weingut für trockene, durchgegorene Weine. Bereits Hansjörgs Großvater Eduard war in den 1950er Jahren ein konsequenter Verfechter des trockenen Weinstils. Und dies zu einer Zeit, in der möglichst süße Weine gewünscht wurden. Er war auch der erste in über 300 Jahren Familiengeschichte, der diese in Flaschen füllte.

Er setzte seine Idee vom Naturwein durch, Süßreserve oder gar der Zusatz von Rübenzucker zum Wein sollte es bei ihm nicht geben. Dafür kümmerte er sich um die Weinbergsböden, die Zusammenhänge von Klima und Rebe, die Festlegung des optimalen Lesezeitpunktes und überdachte auch die damalige Art der Vinifizierung. Hilfreich waren ihm dabei auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Winzern. Den einen oder anderen Besuch am Institut für Rebenzüchtung im nahe gelegene Geilweiler Hof wird es ebenfalls gegeben haben.  

Bereits 1951 schrieb Eduard Rebholz: „So sind die oben genannten Weine reif, rein und sauber. Es sind Weine von denen das zweite und dritte Glas besser schmeckt als das erste – nicht umgekehrt!" Seine Kunden wurden genau informiert: „Sie bekommen aus meinem Keller stets nur Naturweine, die das Ergebnis mühe- und liebevoller Pflege der Reben und ebensolcher Kellerwirtschaft sind (keine Zuckerung, kein künstliches Süßhalten oder ähnliche grundsätzliche Strukturveränderungen, die dem Wein den ursprünglichen Charakter nehmen und ihn in meinen Augen nicht mehr als Naturprodukt erscheinen lassen).“

Einige seiner Ansichten müssen seinerzeit für andere Winzer wie der Aufruf zur Revolution geklungen haben. Und sind heute eine Selbstverständlichkeit: „Wir meinen, daß schon draußen im Weinberg die Qualität des späteren Weines weitgehend bestimmt werden muß. Was dort unwissentlich oder absichtlich versäumt wurde, kann auch durch die raffinierteste Kellerwirtschaft nur mangelhaft ausgeglichen werden. Daher ist Rebholz-Wein das Kind eines Weinbaues, der mit allen Mitteln der Natur die höchste Reife der Trauben zu erreichen sucht, und einer Kellerwirtschaft, die dem Wein in keiner Weise Gewalt antut. Wir verzichten nämlich nicht nur auf die gesetzlich zulässige Weinverbesserung mittels Zucker oder Zuckerwasserzusatz... sondern wir lehnen auch vor allem strikt jene gesetzliche zulässigen ›modernen Methoden‹ der Weinbehandlung ab (Abstoppen der Gärung, Zusatz von Süßwein oder Traubensaft u.dgl.m.), die alle nur einem Ziel dienen: der Süße; der Süße, die den Wein beherrschen und wertvoller erscheinen lassen soll.“

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