Domaine Ogerau, Anjou

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Weißwein

Auszeichnungen

Wein Direktimport
96 / 100 Punkten
Domaine Ogereau - 2017 Anjou Blanc 'Vent de Spilite'
24,27 € *
Inhalt 0.75 Liter (32,36 € * / 1 Liter)
Weißwein

Auszeichnungen

Wein Direktimport
98+ / 100 Punkten
Domaine Ogereau - 2017 Quarts de Chaume Grd. Cru 'La Martinière'
44,84 € *
Inhalt 0.5 Liter (89,68 € * / 1 Liter)

Die Domaine Ogereau liegt am Rande von Saint Lambert du Lattay, etwa 20 Kilometer Luftlinie südwestlich von Angers entfernt. Die 20 Hektar Reben stehen in den Hügeln am Ufer des Layon, der kleine Nebenfluß der Loire bietet ideale Voraussetzungen für die Produktion großartiger trockener, süßer und edelsüßer Weine.

Das Weingut existiert seit 1890. Ab 1989 hatten Vincent und Catherine Ogereau das Sagen und seit wenigen Jahren hält Emmanuel Ogereau, Jahrgang 1989, die Zügel mit in der Hand. Er knüpft an die Arbeit seiner Eltern an, sein Vater Vincent gilt als einer der besten Winzer im Anjou. Besonders im Bereich der Rot- und Süßweine macht ihm so schnell keiner was vor.

Emmanuel hat sehr klare Vorstellungen davon, wohin sich das Weingut und die Weine in den nächsten Jahren entwickeln sollen, sein Vater nimmt dessen Ideen gerne an. Die Umstellung auf die biologische Produktion ist so gut wie abgeschlossen, ab dem Jahrgang 2019 sollen alle Weine das Biosiegel tragen.

Entscheidend wird der Charakter der Weine vom Terroir geprägt, welches im Anjou grob in zwei unterschiedliche aufgeteilt werden kann. Es gibt das Plateau mit hellem Tuffstein und Kalkstein, das sogenannte Anjou Blanc sowie das Anjou Noir mit dunklem und hellem Schiefer.

Beide Böden sind ideal für die Erzeugung von tollen Weinen, der Charakter unterscheidet sich jedoch deutlich. Besonders dann, wenn die Rebsorte Chenin Blanc mit dabei ist. Neben Chenin Blanc gibt es bei Ogereau etwas Chardonnay und die roten Sorten Pineau d’Aunis, Grolleau Noir, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon.

Speziell die Chenin Blanc kann, abhängig vom Terroir, vollkommen unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Jede Kombination von Boden und Reben hat ihre Fans. Die einen bevorzugen den Schiefertyp (pikanter, fleischiger, pyrotechnischer), andere den Kalkstein (fester, verschlossener, ausgeprägtere Mineralik). Bei einigen Winzern dürfen die trockenen Weine einen leichten Touch Botrytis haben, bei anderen, dazu zählt auch Emmanuel, ist das eher unerwünscht. Ebenso, ob die Weißweine die Malo machen sollen oder nicht.

Bei den Weißweintrauben kommen die ganzen (je nach Jahrgang teilweise entrappten) Trauben auf die Kelter, die ersten 20 Liter Vorlaufmost werden nicht verwendet, da sie krautig und bitter sein können. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen, aber nicht immer spontan, in Edelstahltanks. Nach einigen Tagen kommen die jungen Weine in Betontank oder Holzfässer mit 400 oder 500 Litern Inhalt.

Bei Ogereau werden neben drei süßen Coteaux du Layon (Saint Lambert, Saint Lambert Bonne Blanches und Quart de Chaume Grand Cru La Martinière) vier trockene Chenin Blanc erzeugt: Anjou Blanc En Chenin, Savennières Clos le Grand Beaupréau, Savennières L‘Enthousiasme und Anjou Vent de Spilite. Der ‚Spilite‘ ist eine Besonderheit. Laut Wikipedia ist Spilite ein „ist eine Sammelbezeichnung für basische magmatische Gesteine, die vor allem durch Metasomatose aus ozeanischem Basalt entstehen.“ Und sind mit den Basalten verwandt. Es bildet große, blaugrüne Blöcke. Im Vergleich zum Schiefer ist Spilite ein eher wasserhaltiges Terroir, reich an Magnesium und verfügt über einem niedrigen PH-Wert. Der Anjou Vent de Spilite kam 2014 erstmals auf den Markt.

Die Domaine Ogereau liegt am Rande von Saint Lambert du Lattay, etwa 20 Kilometer Luftlinie südwestlich von Angers entfernt. Die 20 Hektar Reben stehen in den Hügeln am Ufer des Layon, der... mehr erfahren »
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Domaine Ogerau, Anjou

Die Domaine Ogereau liegt am Rande von Saint Lambert du Lattay, etwa 20 Kilometer Luftlinie südwestlich von Angers entfernt. Die 20 Hektar Reben stehen in den Hügeln am Ufer des Layon, der kleine Nebenfluß der Loire bietet ideale Voraussetzungen für die Produktion großartiger trockener, süßer und edelsüßer Weine.

Das Weingut existiert seit 1890. Ab 1989 hatten Vincent und Catherine Ogereau das Sagen und seit wenigen Jahren hält Emmanuel Ogereau, Jahrgang 1989, die Zügel mit in der Hand. Er knüpft an die Arbeit seiner Eltern an, sein Vater Vincent gilt als einer der besten Winzer im Anjou. Besonders im Bereich der Rot- und Süßweine macht ihm so schnell keiner was vor.

Emmanuel hat sehr klare Vorstellungen davon, wohin sich das Weingut und die Weine in den nächsten Jahren entwickeln sollen, sein Vater nimmt dessen Ideen gerne an. Die Umstellung auf die biologische Produktion ist so gut wie abgeschlossen, ab dem Jahrgang 2019 sollen alle Weine das Biosiegel tragen.

Entscheidend wird der Charakter der Weine vom Terroir geprägt, welches im Anjou grob in zwei unterschiedliche aufgeteilt werden kann. Es gibt das Plateau mit hellem Tuffstein und Kalkstein, das sogenannte Anjou Blanc sowie das Anjou Noir mit dunklem und hellem Schiefer.

Beide Böden sind ideal für die Erzeugung von tollen Weinen, der Charakter unterscheidet sich jedoch deutlich. Besonders dann, wenn die Rebsorte Chenin Blanc mit dabei ist. Neben Chenin Blanc gibt es bei Ogereau etwas Chardonnay und die roten Sorten Pineau d’Aunis, Grolleau Noir, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon.

Speziell die Chenin Blanc kann, abhängig vom Terroir, vollkommen unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Jede Kombination von Boden und Reben hat ihre Fans. Die einen bevorzugen den Schiefertyp (pikanter, fleischiger, pyrotechnischer), andere den Kalkstein (fester, verschlossener, ausgeprägtere Mineralik). Bei einigen Winzern dürfen die trockenen Weine einen leichten Touch Botrytis haben, bei anderen, dazu zählt auch Emmanuel, ist das eher unerwünscht. Ebenso, ob die Weißweine die Malo machen sollen oder nicht.

Bei den Weißweintrauben kommen die ganzen (je nach Jahrgang teilweise entrappten) Trauben auf die Kelter, die ersten 20 Liter Vorlaufmost werden nicht verwendet, da sie krautig und bitter sein können. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen, aber nicht immer spontan, in Edelstahltanks. Nach einigen Tagen kommen die jungen Weine in Betontank oder Holzfässer mit 400 oder 500 Litern Inhalt.

Bei Ogereau werden neben drei süßen Coteaux du Layon (Saint Lambert, Saint Lambert Bonne Blanches und Quart de Chaume Grand Cru La Martinière) vier trockene Chenin Blanc erzeugt: Anjou Blanc En Chenin, Savennières Clos le Grand Beaupréau, Savennières L‘Enthousiasme und Anjou Vent de Spilite. Der ‚Spilite‘ ist eine Besonderheit. Laut Wikipedia ist Spilite ein „ist eine Sammelbezeichnung für basische magmatische Gesteine, die vor allem durch Metasomatose aus ozeanischem Basalt entstehen.“ Und sind mit den Basalten verwandt. Es bildet große, blaugrüne Blöcke. Im Vergleich zum Schiefer ist Spilite ein eher wasserhaltiges Terroir, reich an Magnesium und verfügt über einem niedrigen PH-Wert. Der Anjou Vent de Spilite kam 2014 erstmals auf den Markt.

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