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Albino Rocca, Barbaresco

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Auszeichnungen

Antonio Galloni Vinous
(92 - 95) / 100 Punkten
Robert Parker ‚the wine advocate‘
93+ / 100 Punkten
Albino Rocca - 2016 Barbaresco 'Ronchi' Magnum
112,10 € *
Inhalt 1.5 Liter (74,73 € * / 1 Liter)
Albino Rocca - 2017 Nebbiolo d'Alba
19,40 € *
Inhalt 0.75 Liter (25,87 € * / 1 Liter)

Auszeichnungen

Antonio Galloni Vinous
(92 - 95) / 100 Punkten
Robert Parker ‚the wine advocate‘
93+ / 100 Punkten
Albino Rocca - 2016 Barbaresco 'Ronchi'
52,64 € *
Inhalt 0.75 Liter (70,19 € * / 1 Liter)

Auszeichnungen

Antonio Galloni Vinous
(89 - 91) / 100 Punkten
Albino Rocca - 2016 Barbaresco
34,90 € *
Inhalt 0.75 Liter (46,53 € * / 1 Liter)
Albino Rocca - 2018 Barbera d'Alba
13,55 € *
Inhalt 0.75 Liter (18,07 € * / 1 Liter)

Auszeichnungen

Antonio Galloni Vinous
94 / 100 Punkten
Albino Rocca - 2014 Barbaresco 'Ronchi'
43,77 € *
Inhalt 0.75 Liter (58,36 € * / 1 Liter)

Auszeichnungen

Antonio Galloni Vinous
91 / 100 Punkten
Albino Rocca - 2016 Nebbiolo d'Alba
18,42 € *
Inhalt 0.75 Liter (24,56 € * / 1 Liter)

Wenn Sie große Weine aus der Rebsorte Nebbiolo suchen führt kein Weg an den Barbaresco vom Weingut Albino Rocca vorbei.
Auch wenn die DOCG Barolo nur knapp 20 Kilometer entfernt ist sind die Unterschiede im Charakter deutlich. Der Grund dafür sind die Lagen und Böden. Die Reben stehen in deutlich tieferen Lagen und mit dem Kalkstein und tonigem Lehm, durchsetzt mit Sand- und Tuffstein wird der Charakter der Weine deutlich in Richtung finessenreiche Eleganz und samtige Struktur gelenkt.

Die Geschichte des Weingutes beginnt in der Mitte der 1940er Jahre, als Giacomo Rocca, der Vater von Albino, Trauben anderer Weingüter verkaufte und ab 1955 seine ersten eigenen Weine produzierte, die in der klassischen Korbflasche auf den Markt kamen. In den 1960er Jahren erbte Albino sehr wertvolle Weinberge und bekam damit die Möglichkeit, seine eigene Kellerei zu gründen. Das Weingut Albino Rocca war „geboren“. 1971 kam der erste Wein mit dem Etikett Albino Rocca auf den Markt. 

Ab 1986 wurde die gesamte Produktion selber vermarktet. Im selben Jahr, nach einem Besuch in Frankreich, entschloß sich Angelo, die Erträge zu reduzieren. Gegen großen Widerstand seines Vater, der ihn für komplett verrückt erklärte, begann er auch mit dem Einsatz von Barriquefässern. 
1992 erfolgte Umstellung auf "Lotta Guiadata" und damit einhergehend der Verzicht auf die damals üblichen Herbizide und Pestizide. Bei der Lotta Guidata werden die Parzellen und Reben genauestens beobachtet. Droht, beispielsweise aufgrund starken Regens und hoher Temperaturen der Befall mit Mehltau, können weit weniger aggressive, organische Mittel, Kupfer- oder Schwefellösungen eingesetzt werden.
Diese Mittel müssen nach den Niederschlägen wieder neu eingesetzt werden, da sie schnell abgewaschen werden. Das kann für den Winzer durchaus zum Kampf (= Lotta) werden. Die Ergebnisse sind aber sehr positiv, da die Belastung der Böden durch Pflanzenschutzmittel dramatisch abgenommen und die Gesundheit der Pflanzen zugenommen hat.

2004 hatte Angelo genug vom Barrique und stellte auf 2000 Liter große Fässer aus deutscher und österreichischer Eiche um, da diese den eleganten Charakter seiner Weine noch besser zur Geltung bringen. 
Albinos Fleiß und die starke Unterstützung sowie Innovationskraft seines Sohnes Angelo waren das Fundament für ein Familienweingut, welches heute, in der vierten Generation, große internationale Reputation besitzt. Von Anfang an wurde die Rebfläche durch Zukauf erweitert, wobei nicht nur Nebbiolo im Vordergrund stand, sondern auch Dolcetto und Barbera.

Angelo Senior, Liebhaber schneller Autos und begeisterte Hobbypilot kam leider zusammen mit seiner Freundin Carmen Matta im Oktober 2012 beim Absturz seines Leichtflugzeuges um Leben. In der Region war Rocca mit seinem „Flieger“ ein bekannter Anblick am Himmel. „Angelo hat das Leben in vollen Zügen genossen“, so Aldo Vacca, Direktor der Weinvereinigung Barbaresco. „Meist sind die Menschen hier in unserer Region verschlossen, nicht so Angelo Rocca. Er war lebenslustig, aufgeschlossen und großzügig. Für seine Kollegen hatte er stets Zeit. Wir vermissen ihn.“

Wenn Sie große Weine aus der Rebsorte Nebbiolo suchen führt kein Weg an den Barbaresco vom Weingut Albino Rocca vorbei. Auch wenn die DOCG Barolo nur knapp 20 Kilometer entfernt ist sind die... mehr erfahren »
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Albino Rocca, Barbaresco

Wenn Sie große Weine aus der Rebsorte Nebbiolo suchen führt kein Weg an den Barbaresco vom Weingut Albino Rocca vorbei.
Auch wenn die DOCG Barolo nur knapp 20 Kilometer entfernt ist sind die Unterschiede im Charakter deutlich. Der Grund dafür sind die Lagen und Böden. Die Reben stehen in deutlich tieferen Lagen und mit dem Kalkstein und tonigem Lehm, durchsetzt mit Sand- und Tuffstein wird der Charakter der Weine deutlich in Richtung finessenreiche Eleganz und samtige Struktur gelenkt.

Die Geschichte des Weingutes beginnt in der Mitte der 1940er Jahre, als Giacomo Rocca, der Vater von Albino, Trauben anderer Weingüter verkaufte und ab 1955 seine ersten eigenen Weine produzierte, die in der klassischen Korbflasche auf den Markt kamen. In den 1960er Jahren erbte Albino sehr wertvolle Weinberge und bekam damit die Möglichkeit, seine eigene Kellerei zu gründen. Das Weingut Albino Rocca war „geboren“. 1971 kam der erste Wein mit dem Etikett Albino Rocca auf den Markt. 

Ab 1986 wurde die gesamte Produktion selber vermarktet. Im selben Jahr, nach einem Besuch in Frankreich, entschloß sich Angelo, die Erträge zu reduzieren. Gegen großen Widerstand seines Vater, der ihn für komplett verrückt erklärte, begann er auch mit dem Einsatz von Barriquefässern. 
1992 erfolgte Umstellung auf "Lotta Guiadata" und damit einhergehend der Verzicht auf die damals üblichen Herbizide und Pestizide. Bei der Lotta Guidata werden die Parzellen und Reben genauestens beobachtet. Droht, beispielsweise aufgrund starken Regens und hoher Temperaturen der Befall mit Mehltau, können weit weniger aggressive, organische Mittel, Kupfer- oder Schwefellösungen eingesetzt werden.
Diese Mittel müssen nach den Niederschlägen wieder neu eingesetzt werden, da sie schnell abgewaschen werden. Das kann für den Winzer durchaus zum Kampf (= Lotta) werden. Die Ergebnisse sind aber sehr positiv, da die Belastung der Böden durch Pflanzenschutzmittel dramatisch abgenommen und die Gesundheit der Pflanzen zugenommen hat.

2004 hatte Angelo genug vom Barrique und stellte auf 2000 Liter große Fässer aus deutscher und österreichischer Eiche um, da diese den eleganten Charakter seiner Weine noch besser zur Geltung bringen. 
Albinos Fleiß und die starke Unterstützung sowie Innovationskraft seines Sohnes Angelo waren das Fundament für ein Familienweingut, welches heute, in der vierten Generation, große internationale Reputation besitzt. Von Anfang an wurde die Rebfläche durch Zukauf erweitert, wobei nicht nur Nebbiolo im Vordergrund stand, sondern auch Dolcetto und Barbera.

Angelo Senior, Liebhaber schneller Autos und begeisterte Hobbypilot kam leider zusammen mit seiner Freundin Carmen Matta im Oktober 2012 beim Absturz seines Leichtflugzeuges um Leben. In der Region war Rocca mit seinem „Flieger“ ein bekannter Anblick am Himmel. „Angelo hat das Leben in vollen Zügen genossen“, so Aldo Vacca, Direktor der Weinvereinigung Barbaresco. „Meist sind die Menschen hier in unserer Region verschlossen, nicht so Angelo Rocca. Er war lebenslustig, aufgeschlossen und großzügig. Für seine Kollegen hatte er stets Zeit. Wir vermissen ihn.“

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