Liliac und Kracher

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In Rumänien wird kein flächendeckender Weinbau wie etwa in Frankreich oder Spanien betrieben, die Regionen sind über das ganze Land verstreut und parzelliert. Das Weingut Liliac liegt im Örtchen Batoș am Fuße der Karpaten in der Region Transsilvanien. Das Klima im Zentrum Rumäniens ist etwas kühler und damit ideal für Weinbau geeignet. Die Landschaft erinnert mit den sanften Hügeln ein wenig an die Toskana, das viele Wasser an die Mosel. Das Klima ist gemäßigt kontinental, die Karpaten schützen die Vegetation vor allzu eisigen Wintern.

Weinbau wird hier mindestens seit Homers Zeiten betrieben, er schrieb schon vor 2800 Jahren über die Weine aus dem damaligen Thrakien. Im 12. Jahrhundert erhielt der Weinbau neuen Schub durch deutsche Siedler und die Siebenbürger Sachsen. 1948 ging schlagartig ein großer Teil der alten Weinkultur verloren, die Weingüter wurden verstaatlicht und die Qualität nahm dramatisch ab.

Der Österreicher Alfred Michael Beck, Architekt und Immobilienentwickler, hatte eine Vision. Und ging nicht zum Arzt, sondern gründete ein Weingut im wilden Transsilvanien, gelegen im Schutz des Karpatenbogens. Es bekam den Namen Liliac = Fledermaus, ein bißchen Humor mußte schon sein angesichts der enormen Herausforderung. Es gab keinen Weg, keinen Strom aber immerhin Reben mit denen man etwas anfangen konnte. Ziel war es, kostengünstig Wein zu erzeugen und dann mit gutem Profit zu exportieren.

2011 kam der junge Miron Radic vorbei, Beck kaufte kurz vorher die ersten Rebflächen. Der junge Serbe, der in Österreich aufwuchs, war grade dabei, seine Bachelorarbeit zu schreiben. Thema: Weinmarketing am Beispiel des Weingutes Liliac. Als er das Weingut und die Zielsetzung von Beck kennenlernte war für ihn klar: Das wird so nix!

Billigen Wein aus Rumänien gibt es bereits, produziert von großen Kooperativen und Kellereien.

Radic schlug vor, das Weingut modern auszurichten und gute, trockene Wein zu erzeugen. Beck stimmte zu und übertrug die Verantwortung für das Projekt an Radic, um den Keller kümmert sich der Österreicher Rudolf Krizian, der viel Erfahrung bei österreichischen Weingütern sammelte.

In Rumänien wird kein flächendeckender Weinbau wie etwa in Frankreich oder Spanien betrieben, die Regionen sind über das ganze Land verstreut und parzelliert. Das Weingut Liliac liegt im Örtchen... mehr erfahren »
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Liliac und Kracher

In Rumänien wird kein flächendeckender Weinbau wie etwa in Frankreich oder Spanien betrieben, die Regionen sind über das ganze Land verstreut und parzelliert. Das Weingut Liliac liegt im Örtchen Batoș am Fuße der Karpaten in der Region Transsilvanien. Das Klima im Zentrum Rumäniens ist etwas kühler und damit ideal für Weinbau geeignet. Die Landschaft erinnert mit den sanften Hügeln ein wenig an die Toskana, das viele Wasser an die Mosel. Das Klima ist gemäßigt kontinental, die Karpaten schützen die Vegetation vor allzu eisigen Wintern.

Weinbau wird hier mindestens seit Homers Zeiten betrieben, er schrieb schon vor 2800 Jahren über die Weine aus dem damaligen Thrakien. Im 12. Jahrhundert erhielt der Weinbau neuen Schub durch deutsche Siedler und die Siebenbürger Sachsen. 1948 ging schlagartig ein großer Teil der alten Weinkultur verloren, die Weingüter wurden verstaatlicht und die Qualität nahm dramatisch ab.

Der Österreicher Alfred Michael Beck, Architekt und Immobilienentwickler, hatte eine Vision. Und ging nicht zum Arzt, sondern gründete ein Weingut im wilden Transsilvanien, gelegen im Schutz des Karpatenbogens. Es bekam den Namen Liliac = Fledermaus, ein bißchen Humor mußte schon sein angesichts der enormen Herausforderung. Es gab keinen Weg, keinen Strom aber immerhin Reben mit denen man etwas anfangen konnte. Ziel war es, kostengünstig Wein zu erzeugen und dann mit gutem Profit zu exportieren.

2011 kam der junge Miron Radic vorbei, Beck kaufte kurz vorher die ersten Rebflächen. Der junge Serbe, der in Österreich aufwuchs, war grade dabei, seine Bachelorarbeit zu schreiben. Thema: Weinmarketing am Beispiel des Weingutes Liliac. Als er das Weingut und die Zielsetzung von Beck kennenlernte war für ihn klar: Das wird so nix!

Billigen Wein aus Rumänien gibt es bereits, produziert von großen Kooperativen und Kellereien.

Radic schlug vor, das Weingut modern auszurichten und gute, trockene Wein zu erzeugen. Beck stimmte zu und übertrug die Verantwortung für das Projekt an Radic, um den Keller kümmert sich der Österreicher Rudolf Krizian, der viel Erfahrung bei österreichischen Weingütern sammelte.

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