Domaine de Aires Hautes, Minervois

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Rotwein

Auszeichnungen

Wein Direktimport
94+ / 100 Punkten
Robert Parker ‚the wine advocate‘
91 / 100 Punkten
Domaine des Aires Hautes - 2016 Minervois 1er Cru La Livinière
10,67 € *
Inhalt 0.75 Liter (14,23 € * / 1 Liter)

1er Cru Qualität zum Landweinpreis.

Das Weinbaugebiet Minervois liegt im Süden Frankreichs, nördlich einer Linie Narbonne-Carcassonne. Im Norden wird es durch die zauberhaft schönen Montagne Noir begrenzt, im Süden stößt es an das sonnenverbrannte Corbières, im Westen an die AOP Cabardès und im Osten schließt sich die Region Saint Chinian an.

Obwohl die Rebfläche mit 15.000 Hektar eine der größten des Languedoc ist, sind die Weine erstaunlich wenig verbreitet. Ein Drittel der Reben ist den drei AOP Weinen vorbehalten, Minervois, dem 1er Cru Minervois la Livinière und Saint Jean de Minervois. Letztere ist mit den Süßweinen aus der Muskatellerrebe selbst in Frankreich nahezu unbekannt.

Speziell die höher gelegenen Parzellen im Einflußbereich der Montagne Noir und den Ausläufern der Cevennen wird ein erhebliches Potential zugesprochen. Dort kühlen Winde aus den Höhenlagen nachts die Reben, verlangsamen den Reifeprozeß und sorgen für eine komplexere Aromatik der Weine.

Während sich die Winzer in den tiefer gelegenen Regionen spätestens Mitte September entspannt zurücklehnen können, läuft die Lese in der höheren Zone teilweise bis Mitte Oktober. Minervois „La Livinière“ ist eine der Zonen, in der Reben von der beschriebenen Konstellation profitieren. Der ausgeprägte Charakter der Weine wurde 1999 mit der AOP Minervois La Livinière 1er Cru du Languedoc gewürdigt, trotz Widerstand von Winzern, die nicht daran partizipieren konnten.

Zugegeben, es wächst wenig anderes als Reben und Garrigue, zu mager sind die Böden, zu heiß die Tagestemperaturen, zu dünn die Auflage aus Löß und Kieseln, als daß hier Kartoffeln oder Weizen wachsen möchten. Die Erträge sind naturbedingt klein, wenig Regen und magere Böden mit einem schlechten Vermögen, Wasser zu speichern, sind eine Ursache dafür.

Viele Winzer schätzen genau diese Voraussetzungen. „Die Rebe muß leiden“ lautet das Motto und hier leiden die Reben wirklich. Junge Winzer begannen um 1990 herum das Gesicht des Minervois mit zwei Zielen zu verändern: Erträge runter, Qualität rauf. Erzeugt werden sollten möglichst naturnahe, authentische Weine. Voller Schwung setzten sie diese Ideen um und die INAO belohnte dieses ausgeprägte Qualitätsstreben 1999 mit der AOP Minervois La Livinière. Für INAO Verhältnisse verlief dieser Prozeß mit Lichtgeschwindigkeit.

Heute gibt es knapp zwei Dutzend Erzeuger, die auf höchstem Niveau arbeiten. Die Domaine des Aires Hautes zählt dazu. Vater Chabbert lieferte die gesamte Ernte als lose Ware an Grossisten und Genossenschaften, seine Söhne Eric und Gilles rissen 1995 das Ruder herum und brachten das 1938 von Edmond Chabbert gegründete Weingut auf einen neuen Kurs.

Die produzierten Mengen wurden drastisch reduziert, die Bewirtschaftung erfolgt seitdem naturnah (allerdings ohne Zertifizierung) und siehe da, die Qualität ging fast von alleine steil aufwärts. Leider nicht, ohne monetär Federn zu lassen. Erics „Nebenjob“ als Apotheker rettete finanziell die ersten schwierigen Jahre. Er kümmert sich um den geschäftlichen Teil, während Gilles, ein begnadeter vinologischer Handwerker, einzigartige Weine erzeugt.

Die Domaines des Aires Hautes ist heute eines jener Weingüter, die den guten Ruf des modernen Minervois aus La Livinière und seiner fleischigen, perfekt ausgewogenen Syrah-Weine entscheidend mitgeprägt hat. Und es zählt zu den Spitzenbetrieben des Languedoc.

Das Ziel der gesamten Weinrange ist es, den Charakter der reifen Trauben so perfekt wie möglich auszudrücken. Nach Handlese und strenger Selektion der Beeren wird jede Rebsorte getrennt weiterverarbeitet. Syrah und Grenache werden zunächst über 72 Stunden kalt mazeriert, um möglichst hohe Extraktwerte zu erreichen. Nach der 18-tägigen Gärung folgt die Assemblage der Cuvée aus Carignan, Grenache, Syrah und Cinsault und die Reifung im Tank, um die charmante Fruchtigkeit zu bewahren.

1er Cru Qualität zum Landweinpreis. Das Weinbaugebiet Minervois liegt im Süden Frankreichs, nördlich einer Linie Narbonne-Carcassonne. Im Norden wird es durch die zauberhaft schönen Montagne... mehr erfahren »
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Domaine de Aires Hautes, Minervois

1er Cru Qualität zum Landweinpreis.

Das Weinbaugebiet Minervois liegt im Süden Frankreichs, nördlich einer Linie Narbonne-Carcassonne. Im Norden wird es durch die zauberhaft schönen Montagne Noir begrenzt, im Süden stößt es an das sonnenverbrannte Corbières, im Westen an die AOP Cabardès und im Osten schließt sich die Region Saint Chinian an.

Obwohl die Rebfläche mit 15.000 Hektar eine der größten des Languedoc ist, sind die Weine erstaunlich wenig verbreitet. Ein Drittel der Reben ist den drei AOP Weinen vorbehalten, Minervois, dem 1er Cru Minervois la Livinière und Saint Jean de Minervois. Letztere ist mit den Süßweinen aus der Muskatellerrebe selbst in Frankreich nahezu unbekannt.

Speziell die höher gelegenen Parzellen im Einflußbereich der Montagne Noir und den Ausläufern der Cevennen wird ein erhebliches Potential zugesprochen. Dort kühlen Winde aus den Höhenlagen nachts die Reben, verlangsamen den Reifeprozeß und sorgen für eine komplexere Aromatik der Weine.

Während sich die Winzer in den tiefer gelegenen Regionen spätestens Mitte September entspannt zurücklehnen können, läuft die Lese in der höheren Zone teilweise bis Mitte Oktober. Minervois „La Livinière“ ist eine der Zonen, in der Reben von der beschriebenen Konstellation profitieren. Der ausgeprägte Charakter der Weine wurde 1999 mit der AOP Minervois La Livinière 1er Cru du Languedoc gewürdigt, trotz Widerstand von Winzern, die nicht daran partizipieren konnten.

Zugegeben, es wächst wenig anderes als Reben und Garrigue, zu mager sind die Böden, zu heiß die Tagestemperaturen, zu dünn die Auflage aus Löß und Kieseln, als daß hier Kartoffeln oder Weizen wachsen möchten. Die Erträge sind naturbedingt klein, wenig Regen und magere Böden mit einem schlechten Vermögen, Wasser zu speichern, sind eine Ursache dafür.

Viele Winzer schätzen genau diese Voraussetzungen. „Die Rebe muß leiden“ lautet das Motto und hier leiden die Reben wirklich. Junge Winzer begannen um 1990 herum das Gesicht des Minervois mit zwei Zielen zu verändern: Erträge runter, Qualität rauf. Erzeugt werden sollten möglichst naturnahe, authentische Weine. Voller Schwung setzten sie diese Ideen um und die INAO belohnte dieses ausgeprägte Qualitätsstreben 1999 mit der AOP Minervois La Livinière. Für INAO Verhältnisse verlief dieser Prozeß mit Lichtgeschwindigkeit.

Heute gibt es knapp zwei Dutzend Erzeuger, die auf höchstem Niveau arbeiten. Die Domaine des Aires Hautes zählt dazu. Vater Chabbert lieferte die gesamte Ernte als lose Ware an Grossisten und Genossenschaften, seine Söhne Eric und Gilles rissen 1995 das Ruder herum und brachten das 1938 von Edmond Chabbert gegründete Weingut auf einen neuen Kurs.

Die produzierten Mengen wurden drastisch reduziert, die Bewirtschaftung erfolgt seitdem naturnah (allerdings ohne Zertifizierung) und siehe da, die Qualität ging fast von alleine steil aufwärts. Leider nicht, ohne monetär Federn zu lassen. Erics „Nebenjob“ als Apotheker rettete finanziell die ersten schwierigen Jahre. Er kümmert sich um den geschäftlichen Teil, während Gilles, ein begnadeter vinologischer Handwerker, einzigartige Weine erzeugt.

Die Domaines des Aires Hautes ist heute eines jener Weingüter, die den guten Ruf des modernen Minervois aus La Livinière und seiner fleischigen, perfekt ausgewogenen Syrah-Weine entscheidend mitgeprägt hat. Und es zählt zu den Spitzenbetrieben des Languedoc.

Das Ziel der gesamten Weinrange ist es, den Charakter der reifen Trauben so perfekt wie möglich auszudrücken. Nach Handlese und strenger Selektion der Beeren wird jede Rebsorte getrennt weiterverarbeitet. Syrah und Grenache werden zunächst über 72 Stunden kalt mazeriert, um möglichst hohe Extraktwerte zu erreichen. Nach der 18-tägigen Gärung folgt die Assemblage der Cuvée aus Carignan, Grenache, Syrah und Cinsault und die Reifung im Tank, um die charmante Fruchtigkeit zu bewahren.

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