Villa Terlina

Villa Terlina
Hersteller: Villa Terlina
Ort: Agliano Terme
Land - Gebiet: Italien - Piemont
Adresse: Regione Dani, 82, 14041 Agliano AT, Italien

Im Jahr 2006 lernten wir Paolo und Bettina Aliata von der Villa Terlina kennen. Sie hatten damals fast zehn Jahre harte Aufbauarbeit in Agliano Terme hinter sich.

Aus einem maroden Weingut wurde eines der interessantesten Weingüter der Region. Die Art, in der Paolo Aliata die Rebsorte Barbera bändigt, war und ist für die Region sicherlich einzigartig.

Für uns gibt es kein Weingut, daß vergleichbare Weine aus dieser Rebsorte produziert. Als wir sie zum ersten Mal verkosten durften, waren wir sprachlos.

Und total begeistert. Die Weine zeigen in einer grandiosen Art und Weise, über welches Potential die Rebsorte Barbera verfügt. Wenn sie richtig behandelt wird. Wobei das Wort ‚behandelt‘ bei Villa Terlina eine eigene Betonung hat. 
Seit dem Jahr 2008 werden alle Parzellen naturnah gepflegt und behandelt. Bereits nach der Übernahme des ziemlich heruntergekommenen Weingutes im Jahr 1997 machte sich Paolo viele Gedanken wie er Reben und Wein pflegen möchte. Für ihn ist die integrierte Methode die einzig überzeugende.

Dottore Paolo Aliata, studierter Agrarwissenschaftler, und seine Frau Bettina, studierte Opernsängerin, kauften Villa Terlina 1997. Paolo hatte bis dahin in der Pfalz, in Bordeaux beim Grafen Neipperg und in Italien als önologischer Berater gearbeitet und sich sehr viel Erfahrung angeeignet.

Das Weingut war technisch in einem erbarmungswürdigen Zustand, die Gebäude baufällig, das Haupthaus ohne Heizung und die kurze Auffahrt von der Straße zeitweise nur für geländegängige Fahrzeuge passierbar.
Aber diese banalen Dingen interessierten Paolo nur am Rande. Denn auf dem Weingut gab es einen, vielleicht sogar zwei Schätze die den Ausschlag für den Kauf gaben. 

Das kleine „Schätzchen“ ist der Gewölbekeller unter dem Haupthaus, nach Nordosten gelegen, zwar wie das übrige Weingut ein wenig derangiert, aber dennoch ideal für den Ausbau der Weine.

Der große Schatz, das waren und sind alte Barbera Stöcke. Zwei Drittel der Reben wurden zwischen 1930 und 1960 gepflanzt. Zudem stehen sie in einer der Parzelle extrem dicht, 10.000 Rebstöcke je Hektar, das gibt es nicht nur im Piemont sehr selten.

1998 kam der erste Jahrgang auf den Markt und war auf Anhieb ein voller Erfolg. International hat das Weingut seinen Platz unter den besten Barberaproduzenten seit Anbeginn inne, alles was auf den Markt kommt, setzt Maßstäbe.
Nach knapp 20 Jahren ist das Weingut gewachsen, aber eigentlich ist es nicht der Rede wert. Aus 5 Hektar sind mittlerweile 8 geworden, 2010 kam ein Hektar dazu auf dem junge Nebbioloreben gesetzt wurden.
Das Weingut liegt in der Nähe von Agliano Terme, viele berühmte Winzer haben hier Parzellen, Böden und kleinklimatische Bedingungen sind ideal für die Produktion von Rotwein. 
Speziell Villa Terlina verfügt über eine sonnige und zugleich immer leicht windige Exposition, die Böden bestehen aus Mergel mit Kalkstein und, eine kleine Rarität, Mergel mit Gips, teilweise in kristalliner Form.

In der besten Lage, aus dem der Monsicuro kommt, ist eine maschinelle Bearbeitung aufgrund der Steilheit nicht möglich und es wurde dort immer schon von Hand gearbeitet. Somit kamen hier auch keine Pestizide und Herbizide zum Einsatz. Die übrigen Rebbestände wurden nach umweltfreundlichen, aber nicht chemiefreien Richtlinien bearbeitet. 
Im Monsicuro begannen 2006 Paolos erste Versuche mit der intergrierten Bewirtschaftung, die Resultate waren so überzeugend, daß ab dem Jahr 2008 alle Parzellen nach den Grundsätzen bearbeitet werden. Die Reben sind deutlich widerstandsfähiger geworden und die fertigen Weine danken es mit einer noch größeren Ausdrucksstärke und enormen Langlebigkeit.

Lagen

Rebfläche ca. 8 Hektar.

Böden

Mergel, Kalk, Gips, kristalliner Gips

Bewirtschaftung

Naturnah

Sorten

Barbera d'Asti, bis zu 90 Jahre alt

Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

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