2022 Terre de Bussière IGP
Domaine de la Janasse
2022 Terre de Bussière IGP
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Die Reben für den Terre de Bussière stehen knapp außerhalb der AOC Grenze der südlichen Rhône. Die als „Bussière“ benannte Parzelle liegt am Fluß Ouvèze und besteht aus kieshaltigem Schwemmland, welches vom Fluß aus den Bergen in die Ebene transportiert wurde.
Hier stehen zum Teil über 100 Jahre alten Reben, schon damals wußte man, wo sich Reben besonders wohl fühlen. Ungeachtet der Einstufung als Vin de Pays gehört sie eindeutig zu den Spitzenlagen der unteren Rhône.
Die Reben werden seit Jahrzehnten naturnah gepflegt, Insektizide und Pestizide werden nicht eingesetzt.
Die verwendeten Rebsorten entsprechen nicht der üblichen Rezeptur für rote Rhôneweine, auch deshalb ist dieser Wein als Landwein eingestuft.
Janasse verwendete 55% Merlot, 25% Syrah und jeweils 10% Grenache Noir und Cabernet Sauvignon. Das erinnert eher an Neue Welt denn an Frankreich.
Der Ertrag liegt im Mittel bei 50 hl/ha, nach der Handlese folgte eine moderate Maischestandzeit von etwa 2 Wochen, der junge Terre Bussière reifte 12 Monate in Barriquefässern, davon 30% neue Fässer.
Der Terre de Bussière ist einer unserer persönlichen Lieblingsweine und ein anspruchsvoller Rotwein auf hohem Niveau zu einem Preis, der einen Jubeln läßt!
Der Wein der renommierten Domaine de la Janasse zeigt eindrucksvoll, welche Ausdruckskraft die südliche Rhône in der Principauté d Orange entfalten kann. Das warme Klima und die kargen Böden bringen Weine mit dichter Frucht, charakteristischer Würze und markanter Struktur hervor.
Die Domaine de la Janasse nutzt diese Voraussetzungen, um einen Rotwein zu schaffen, der zugleich kraftvoll und geschliffen wirkt.
Der differenzierte Ausbau der Jungweine formt die vielschichtigen Aromen und verleiht dem Wein Tiefe und Länge. Die feine Holznote bleibt dezent eingebunden und unterstreicht die dunkle Frucht, ohne sie zu überlagern. Bis etwa 2030 bietet der Terre de Bussière 2022 ausgezeichnetes Reifepotential, zeigt sich aber bereits heute zugänglich und beeindruckend harmonisch.
Der Terre de Bussière 2022 entfaltet sich am besten, wenn er etwa dreißig Minuten vor dem Genuß dekantiert wird. Serviert bei etwa 14°C zeigt er seine ganze Finesse. Er paßt hervorragend zu geschmortem Lamm, würzigen Rindfleischgerichten, Wild, herzhaften Schmorgerichten, gegrilltem Gemüse und reifem Hartkäse.
Auch solo, als meditativer Rotwein am Abend überzeugt er mit seiner Tiefe und Komplexität.
Wenn Sie einen Rotwein suchen, der trocken und kraftvoll im Stil ist, dazu noch Fruchtfülle, Struktur und Eleganz bietet, dann haben Sie mit dem 2022 Terre de Bussière 2022 eine Möglichkeit gefunden, diesen Wunsch zu erfüllen. Er verbindet er regionale Typizität mit der Handschrift eines Spitzenbetriebes und bietet so ein eindrucksvolles Geschmackserlebnis im Glas.
Verkostungsnotiz
Beim 2022 Terre de Bussière gibt es die gewohnt perfekte Kombination aus weicher, saftig-frischer Merlotfrucht mit der lebhaft-würzigen Frucht des Syrah.In der Nase viel dunkle Frucht, reife Kirsche, Brombeere, schwarze Johannisbeere und Schokolade, im Hintergrund etwas Kaffee und Herbes de Provence.
Am Gaumen charmant-molliger Auftakt. Sehr harmonische Struktur mit fein abgestimmter Säure und Gerbstoffen, die super zur saftigen, warme und weichen Frucht paßt.
Das ist ein herrlicher Gaumenschmeichler mit Niveau, der nicht nur zur mediterranen Küche, sondern auch solo eine gute Figur macht.
Produktinformationen "2022 Terre de Bussière IGP"
| Erzeugnis aus: | Frankreich |
|---|---|
| Region: | Rhône, südlicher Bereich |
| Jahrgang: | 2022 |
| Wein: | Rotwein |
| Rebsorte: | Cabernet Sauvignon, Grenache Noir, Merlot, Syrah |
| Geschmack: | trocken |
| Qualität: | Principauté-d'Orange IGP |
| Auszeichnungen: | Wein Direktimport |
| Ausbauart: | 30% Barrique, Großes Holzfaß |
| Trinktemperatur in °C: | 14 - 18 |
| Trinkempfehlung: | bis 2030 |
| Dekantieren: | etwa 30 Minuten |
| Alkohol in %: | 15.0 |
| Verschluß: | Kork |
| Allergene: | Enthält Sulfite |
Aimé und Hélène Sabon übernahmen 1967 die Weinberge von Aimés Vater, dieser hatte bis dahin seine Trauben an die örtliche Genossenschaft verkauft. Hélènes Vater ging zu dieser Zeit bereits einen Schritt weiter und verkaufte fertige Weine an die lokalen Négoce, Weingroßhändler, die ihrerseits die Weine in der Flasche, dem Faß oder Tank weiterverkauften. 1973 wurde die Weinberge der Eltern übernomme…