Schloss Gobelsburg

Schloss Gobelsburg
Hersteller: Schloss Gobelsburg
Leitspruch: Qui bon vin boit dieu voit (Wer guten Wein trinkt, sieht Gott)
Ort: Gobelsburg
Land - Gebiet: Österreich - Kamptal
Adresse: Weingut Schloss Gobelsburg GmbH, Schlossstraße 16, A-3550 Gobelsburg

Schloss Gobelsburg ist eines der ältesten Weingüter Österreichs. Im Jahr 1171 erhielten die Mönche des Stifts Zwettl ihre ersten Weingärten am Heiligenstein und Gaisberg. Diese Riede gehören auch heute noch zu den besten des Kamptals. 1740 kaufen die Mönche Schloss Gobelsburg dem Vorbesitzer ab, 1786 siedelt der Wirtschaftshof des Klosters nach dem Brand auf Gut Kammern auf Schloß Gobelsburg um.

Zum Weingut gehören etwa 75 Hektar sehr guter, klassischer Lagen, die sich teilweise rund um das Schloß erstrecken und zum Teil schon seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden. 2016 wurde Schloss Gobelsburg vom Wine Enthusiast zur European Winery of the Year gekürt, 2017 stand es auf dem Siegertreppchen des Kamptaler Weinpreises, bei der Kamptal Winetrophy 2018 wurde es als Topweingut ausgezeichnet, 2019 gab es fünf von fünf Kronen vom Vinaria Weinguide.

Topplazierungen bei Falstaff, Gault&Millau und dem Wine & Spirits Magazin gehören fast schon zur Routine, 2019 wurde Schloss Gobelsburg vom US-Magazin zur „Top 100 Winery oft he Year 2019“ gekürt.

1958 übernahm Pater Bertrand Baumann die Leitung des Weingutes, der spätere Abt hatte ein feines Näschen und eine sichere Hand bei der Weinbereitung. Der ‚Gobelsburger Messwein‘ geht auf seine Initiative zurück und das Weingut erlangte damit erste Berühmtheit. Aber nicht nur damit konnte er Erfolge feiern, die Weine vom Schloss galten bereits zu seiner Zeit als ausgesprochen langlebig.

Naturnaher Weinbau ist keine neue Mode auf Schloss Gobelsburg. Bereits unter der Leitung von Pater Bertrand wurden nur organische Dünger verwendet und komplett auf Unkrautvernichtungsmittel verzichtet. Dazu kommt ein reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Bei den beiden Weinen mit dem Zusatz ‚Tradition‘ schlägt Schloss Gobelsburg einen vinologischen Bogen zur Weinbereitung des frühen 19. Jahrhunderts. Über Jahrhunderte war es üblich, Weine zu aromatisieren, ob mit Kräutern, Gewürzen oder Harzen, um diese trinkbarer oder haltbarer zu machen.

Mit dem Aufkommen des Zeitalters der Romantik beginnt eine Rückbesinnung auf die Natur, zu natürlichen, unverfälschten Weinen und deren natürlichen Aromen. Die Weintechnologie entwickelt sich, ausgelöst durch die industrielle Revolution, sprunghaft weiter und legte damit den Grundstein für die heutige Weinqualität.  

Allerdings hatten vor über 200 Jahren nicht nur die die Kellermeister auf Schloss Gobelsburg eine komplett andere Vorstellung von Wein. Wein wurde als ein eigenständiges Individuum angesehen und der Wein wurde vielmehr mit Menschen verglichen. Begriffe wie ‚Entwicklung‘, und ‚Atmen‘ bekamen einen neuen Stellenwert, der Kellermeister als ‚Lehrmeister‘ des Weines wachte über dessen Entwicklung und das Potential. Ziel war, die beste Qualität aus dem Wein heraus zu holen. Heutzutage hat sich der Fokus hingegen viel deutlicher auf die Zeit vor dem Keller gerichtet. Wie und wo die Trauben produziert werden, ist mittlerweile entscheidend, denn die Qualität entsteht im Weinberg, nicht im Keller.

Michael Moosbrugger ist seit 1996 als Weingutsdirektor aktiv und setzt seitdem die Arbeit seiner Vorgänger fort.

Jede Lage hat ihre Eigenheiten mit unterschiedlichen Böden und mikroklimatischen Verhältnissen. Von sonnendurchsetzten Terrassenlagen am Zöbinger Heiligenstein und am Gaisberg bis hin zu den weitläufigen Gärten rund um Gobelsburg finden die Reben unterschiedliche Bedingungen vor. Jeder Rebsorte soll ihrem Potential entsprechend die bestmögliche Entwicklungsmöglichkeit geboten werden. Je nach Stil und Potential der Trauben wird entweder in Edelstahl oder im Eichenholz vergoren. Neben den beiden weißen Sorten Grüner Veltliner (50%) und Riesling (25% Anteil) werden rote Rebsorten gepflegt. Die österreichischen Sorten Zweigelt (8%) und Blauer (Spät)Burgunder (5%) werden von Sankt Laurent (7%) und Merlot (5%) ergänzt.

Die neueste innovative Entwicklung im Gobelsburger Schlosskeller nennt sich „Dynamic Celler Concept“. Der wesentlichste Punkt hierbei ist ein komplett flexibles Kellerkonzept, in dem die Weine nicht mehr gepumpt werden, um an andere Orte zu gelangen, sondern auf Rädern in andere Kellerteile gebracht werden. Ein wichtiger Bestandteil hierfür war die Entwicklung des „Fasses auf Rädern“.

„In einer Zeit, in der in vielen großen internationalen Kellereien versucht wird kontinuierlich gleichförmige Weine zu produzieren, die einen möglichst breiten Geschmack treffen, versuchen wir authentische Weine reifen zu lassen, deren Persönlichkeit durch Individualität und durch ihre Herkunft geprägt sind. Wie der Wind und die Sonne das Gesicht und den Ausdruck im Gesicht des Bauern prägen, so ist authentischer Wein ein Abbild des Bodens, des Regens, der Sonne und des Windes.“ Zitat Michael Moosbrugger.

Der Jahrgang 2017 war in vielerlei Hinsicht besonders. Es gab bei den Leseterminen für die unterschiedlichen Rebsorten und Lagen gewisse Parallelen zum Jahr 2003, aber die Reben trieben so früh aus wie seit langem nicht mehr. Nach einen etwas unruhigen Frühjahr mit der Gefahr von Nachtfrösten war es im Sommer heiß und trocken. Allgemein wurde mit einer frühen Lese gerechnet, aber vereinzelte Niederschläge Ende Juli und im August wendeten das Blatt wieder, so daß fast wie gewohnt zu Beginn des Septembers mit der Vorlese begonnen werden konnte. In der vierten Septemberwoche startete die Hauptlese, die sich in den Einzellagen bis in den November hinzog.
Geduld war in 2017 besonders viel gefordert, um die Trauben immer zum optimalen Zeitpunkt lesen zu können. Die Qualität ist außerordentlich gut.

Der Jahrgang 2018 war ein Frühstarter. Früher Austrieb, frühe Blüte und die früheste je erfaßte Lese bereits ab Anfang August erbrachten perfekt gereifte Trauben in nahezu ganz Österreich. Lediglich in Niederösterreich und Südsteiermark sorgten große Trockenheit bzw. üppige Regenfälle für einen größeren Arbeitsaufwand in den Reben und kleinere Erträge.

Auszeichnungen

Wine Enthusiast, New York City on Jan. 25, 2016, European Winery of the Year: Schloss Gobelsburg (Kamptal, Austria), zusammen mit Emilio Moro (Ribera del Duero, Spain), Famille Perrin (Orange, France), Ferrari (Trento, Italy), und Famille Hugel (Riquewihr, France)

WINE & SPIRITS MAGAZINE USA / CANADA: Schon zum 5.mal nach 2009, 2010, 2011, 2013 wurde Schloss Gobelsburg 2014 als eines der 100 TOP Weingüter des Jahres ausgezeichnet. 2009 erhielt das Weingut auch den Titel „Champion of Value“, der für das beste Preis-/Leistungsverhältnis eines Weines verliehen wird.

KAMPTAL WINE TROPHY 2013 Top Weingut des Jahres 2013

FALSTAFF ROTWEINGUIDE 2012, Auszeichnung für Hervorragende Österreichische Rotweinkultur

Falstaff 2006: "Winzer des Jahres 2006"

2007 Winzer des Jahres in Schweden: "GYLLENE GLASET"

Falstaff 2008/2009: Sortensieger im FALSTAFF Rotwein Guide, St. Laurent HAIDEGRUND (Jahrgang 2006 und 2007)

Wine & Spirits 2009: "Champion of Value" und "Winery of the year 2009 & 2010"

Lagen

Rebfläche 75 Hektar. Die besten Lagen des Weingutes werden als Einzellagen abgefüllt. Die Bezeichnungen "Klassifizierte Lage" und "Erste Lage" stammen aus der Kategorisierung durch den Verein Österreichischer Traditionsweingüter.

Zöbinger HEILIGENSTEIN, Erste Lage, Riesling
Kammerner GAISBERG, Erste Lage, Riesling
Kammerner LAMM, Erste Lage, Grüner Veltliner
Kammerner GRUB, Erste Lage, Grüner Veltliner
Kammerner RENNER, Erste Lage, Grüner Veltliner
Gobelsburger STEINSETZ, Klassifizierte Lage, Grüner Veltliner

Böden

siehe Sorten

Bewirtschaftung

Integrierter Weinbau ist keine neue Mode auf Schloss Gobelsburg. Schon die Mönche des Stiftes Zwettl, die das Weingut bis 1995 selbst geführt hatten, verwendeten nur organischen Dünger, verzichteten auf Unkrautvernichtungsmittel und praktizierten einen reduzierte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Mitgliedschaften

Verein der Österreichischen Traditionsweingüter

Sorten

- Grüner Veltliner 50%, Riesling 25%

- Zweigelt 8%, Blauburgunder 5%, St. Laurent 7%, Merlot 5%

Die wichtigsten Rebsorten sind Grüner Veltliner und der Riesling. Über Jahrhunderte haben sich diese Sorten als die geeigneten für die umliegenden Bodenstrukturen erwiesen.

Riesling fühlt sich auf den kargen und steinigen Terrassen von Heiligenstein und Gaisberg am wohlsten, der Grüner Veltliner auf den lößig sandigen Böden der Umgebung.

Auch Rotwein hat auf Gobelsburg eine sehr alte Tradition: Die Äbte aller Zisterzienserklöster treffen sich einmal im Jahr in der Burgund, der Orden wurde 1098 in Citeaux gegründet. Die Mönche hatten damit ständig Kontakt zum Weinbau in Burgund. Es ist daher nicht verwunderlich, daß in allen Zisterzienser Klöstern Europas, in denen es Weinbau gibt, Pinot Noir zu finden ist.

So kam der Blauburgunder auch nach Gobelsburg. Die Sorte eignet sich sehr gut für die Region, da sie hier einerseits geeignete Böden für den Anbau findet, zum anderen die klimatischen Bedingungen gegeben sind, um jene Eleganz und die Fruchttiefe entwickeln zu können, die Liebhaber dieser Sorte suchen.

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